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Referenzstory Dr. A. Schaumberg

"Im Notfall kann ich zwischen ganz einfachen und verschiedenen Grundbeatmungssystemen auswählen, das finde ich persönlich echt gut."

 Dr. Alin Schaumberg kommt, wie so viele, über den Zivildienst zum Rettungsdienst. Nach seiner Ausbildung zum Rettungsassistenten hat er sein Medizinstudium begonnen. Seit 14 Jahren arbeitet er als Anästhesist, seit 2004 ist er Notarzt. Bei der Johanniter Luftrettung Gießen ist er seit Anfang 2016. Ihm war wichtig, das handwerkliche
Grundzeug voll und sicher zu beherrschen, bevor er begonnen hat, Intensivtransporte und Primäreinsätze zu fliegen.

Ich persönlich liebe diese Herausforderung, dass ich morgens nicht weiß, was ich mittags mache“, sagt er. Dabei sind die Intensivtransporte, die sogenannten Sekundärtransporte, bei der intensivmedizinisch betreute Patienten von einer Klinik in die andere verlegt werden, gut planbar. „Wir machen uns vorab ein Bild von dem Patienten, fliegen dann dahin und entscheiden vor Ort, ob wir noch weitere Maßnahmen ergreifen müssen, um den Patientenzustand für den Transport zu optimieren.“

Das hat eine gewisse Vorlaufzeit.

Bei Intensivtransporten spielt auch die Beatmung eine große Rolle. „Der MEDUMAT Transport kommt bei allen unseren Intensivverlegungen zum Einsatz“, berichtet Dr. Schaumberg, „der bietet ein breites Spektrum. Wir können zum Beispiel die Beatmungsparameter aus den Kliniken eins zu eins übernehmen und den Patienten während des Flugs genauso versorgen wie er in der Klinik versorgt war.“ Auch die Übergabe an die aufnehmende Klinik funktioniert problemlos.

Dr. Schaumberg schätzt darüber hinaus, dass der MEDUMAT Transport das Dokumentationssystem NIDA unterstützt. Es protokolliert selbständig alle Einstellungen und Veränderungen, so dass sich die Notfallmediziner voll um den Patienten kümmern können. „Dieses Protokoll kann ich dann auch bei der Zielklinik abgeben“, sagt Dr. Schaumberg.

Für Ihn gehört der MEDUMAT Transport zu den Geräten, die im Rettungswesen eine besonders hohe Akzeptanz genießen.

Die Möglichkeiten, die Geräte zu nutzen, ergeben sich meist aus dem klinischen Arbeiten heraus. Da überzeugt der MEDUMAT Transport.“ Und noch etwas findet Dr. Schaumberg hervorhebenswert: „Ich finde tatsächlich gut am MEDUMAT Transport, dass ich die Möglichkeit habe, bei einem Notfallpatienten zwischen ganz einfachen, verschiedenen Grundbeatmungssystemen auszuwählen und eine Standardeinstellung vorfinde, mit der ich
erstmal arbeiten kann. Die ist für den Notfall vorkonfiguriert, und ich kann sie entsprechend adaptieren
“, erklärt er, „also ich muss nicht unbedingt die einzelnen Parameter eingeben.“ Das vereinfacht die Arbeit.

Als Nutzer hat er großen Respekt vor der technischen Entwicklung. „Da haben sich Leute tatsächlich Gedanken gemacht, und deswegen funktioniert es überhaupt so gut, trotz gewisser Limitationen, die ich vielleicht gar nicht kenne.“

Die Verlässlichkeit auf die technischen Geräte ist für ihn unerlässlich, gerade weil kein Einsatz so ist wie der andere. „Ich habe 7.000 Narkosen gemacht und knapp 5.000 Notfalleinsätze. Aber wenn man mich fragen würde: ›Hast Du schon alles gesehen‹, dann würde ich sagen: Nein.“ Eine gewisse Demut und einen gewissen Respekt solle man immer behalten, meint er.